Linde H14 bis H20 rundet verbrennungsmotorische Staplerbaureihe nach unten ab
Zu den Messen LogiMAT Ende Februar 2007 in Stuttgart und Bauma Ende April 2007 in München wird die Diesel- und Treibgasstapler-Baureihe Linde 39x mit ihrem charakteristischen Fahrzeugdesign um eine Modellreihe erweitert. Der neue H14 bis H20 im Traglastbereich von 1,4 bis 2,0 Tonnen rundet nach Angaben von Linde Material Handling die außerordentlich erfolgreiche Baureihe 39x nach unten ab. Ungefähr in einem Jahr will Linde auch eine Erdgas-Version für diesen Traglastbereich verfügbar haben.
Das Fahrzeug passt in die aktuelle Zeit: agil, schnell, wartungsarm und mit einem zirka 12 Prozent geringeren Kraftstoffverbrauch im VDI-Arbeitsspiel im Vergleich zur Vorgänger- version, erfüllt es die hohen Anforderungen der „Intensiv-Nutzer“ bei Speditionen sowie in der Baustoff-, Getränke und Chemie- bzw. Kunststoffindustrie.
Größten Anteil an den erzielten Verbesserungen hinsichtlich Geschwindigkeit, Beschleunigung und Wartungsfreundlichkeit haben die Linde-Hydrostatik mit Direktantrieb, eine exakt auf den Staplereinsatz abgestimmte Motorentechnologie sowie nicht zuletzt das bewährte Fahrzeugkonzept der 39x-Baureihe mit obenliegenden Neigezylindern, schwingungsreduzierender Abkoppelung von Antriebsachse und Fahrerkabine sowie die elektronische Ansteuerung der Hubmastfunktionen mittels handlicher Bedienhebel.
Fahrerarbeitsplatz: Schlüssel zu mehr Produktivität
Der Arbeitsplatz lässt dem Bediener viel Bewegungsfreiheit. Im Bereich der Arme sind es vier Zentimeter mehr im Vergleich zum Vorgängermodell, im Kopfbereich durch das hohe Fahrerschutzdach sogar sechs Zentimeter. Ganze 4,5 Zentimeter mehr misst der Fußraum. Nach Angaben von Linde sind diese Verbesserungen im Fahrzeugbau Welten, die ins- besondere großen oder kräftigen Personen ein deutlich entspannteres Arbeiten mit dem Stapler ermöglichen.
Obwohl für geringere Traglasten ausgelegt, bietet der Arbeitsplatz der neuen Modelle den gleichen Komfort wie die nächst größeren Stapler Linde H20 und H25 mit Tragfähigkeiten von 2,0 bzw. 2,5 Tonnen: sämtliche Abstände zwischen Sitz, Pedalerie, Lenkrad sowie der Armlehne mit integrierten Steuerhebeln sind identisch. Die von oben vollständig einsehbare Trittstufe sowie die Festhaltepunkte am Fahrzeugrahmen sparen zudem Zeit und Kraft beim Ein- und Aussteigen und reduzieren das Verletzungsrisiko.
Weitere Unterstützung erhält der Fahrer durch die reduzierten Pedalwege, wodurch sich das Fahrzeug noch feinfühliger beschleunigen lässt. Hinzu kommt die direkte, verzögerungsfreie Umsetzung der Hydraulik- befehle für ein exaktes Positionieren der Last. Aufgrund des modularen Aufbaus kann die Kabine je nach Ansprüchen und Einsatzbedingungen um viele Ausstattungsmerkmale wie Heizung, Radio oder Klimaanlage erweitert werden.